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Die Überwinterung der Maurischen Landschildkröte, sofern es eine Testudo graeca ibera ist, unterscheidet sich nur unwesentlich von der Griechischen Landschildkröte.
Andere Testudo graeca Unterarten halten keine Winterruhe ,oder aber eine nur sehr verkürzte.
Zuerst möchte ich aber darauf aufmerksam machen, das die Vorbereitungen auf die Ruhephase eigentlich schon im Spätsommer anfangen. Man sollte seine Schildkröte von einem erfahrenen Tierarzt, der sich mit Reptilien auskennt, auf Parasiten und Krankheiten untersuchen lassen. Nur gesunde Tiere, die “ frei ” von Parasiten sind, dürfen in die mehrmonatige Winterstarre. Sollte Ende August bis Anfang September ein Parasitenbefall oder eine Krankheit bei unseren Schildkröten festgestellt werden, bleibt noch genügend Zeit um sie zu behandeln.
Die gesunde Schildkröte wird bei uns Anfang November auf die Winterstarre vorbereitet. Die Temperaturen bleiben dann normalerweise nachts im Freiland unter 10°C und auch die Sonne hat tagsüber nicht mehr die Kraft die Tiere auf ihre Vorzugstemperatur von 37°C aufzuwärmen. Bei diesen Witterungsbedingungen bleiben unsere Tiere nur noch in ihrem Schutzhaus. Dort suchen sie sich tagsüber dann einen Platz unter den Wärme- und UV Lampen.
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